Google im März 2026: Beiträge vorplanen und echten SEO-Wert messen

Google im März 2026: Beiträge vorplanen und echten SEO-Wert messen

Google hat im März 2026 zwei langersehnte Features ausgerollt: natives Post-Scheduling für Google Business Profile und den Branded Queries Filter in der Search Console. Endlich können lokale Betriebe Beiträge direkt planen und den wahren SEO-Erfolg präzise von Markenbekanntheit trennen, was die lokale Sichtbarkeit und den ROI deutlich verbessert.

Dennis Schwenker-Sanders 15 Min. Lesezeit

Google hat im März 2026 zwei lange erwartete Features ausgerollt: natives Post-Scheduling für Google Business Profile und den Branded Queries Filter in der Search Console. Auch für Betriebe in Oldenburg und Umgebung bedeutet das konkrete Verbesserungen in der lokalen Sichtbarkeit und endlich klare Antworten auf die Frage: Was bringt SEO wirklich?

Beide Updates lösen Probleme, die lokale Betriebe seit Jahren beschäftigen. Wer regelmäßig auf seinem Google Business Profile postet, musste bisher Drittanbieter-Tools nutzen oder sich jeden Montag und Donnerstag hinsetzen und manuell Beiträge erstellen. Wer den SEO-ROI berechnen wollte, musste raten, wie viel Traffic durch Bekanntheit (Brand) versus durch echte Suchmaschinenoptimierung (Non-Brand) kommt. Ab jetzt ist beides deutlich einfacher.

Teil 1: Google Business Profile — Beiträge endlich vorplanen können

Was ist neu beim Post-Scheduling?

Google hat natives Post-Scheduling und Multi-Location-Publishing für Google Business Profile offiziell ausgerollt (Sterling Sky 2026, Concators 2026). Das bedeutet konkret: Du kannst GBP-Beiträge jetzt direkt in Google zeitgesteuert planen. Bisher war das nur mit Drittanbieter-Tools wie Buffer, Hootsuite oder spezialisierten GBP-Management-Plattformen möglich.

Für Mehr-Standort-Betriebe (Filialisten, Franchise-Systeme) kommt Multi-Location-Publishing hinzu: Ein Beitrag kann gleichzeitig über alle Filialen veröffentlicht werden (Concators 2026). Das spart Zeit und stellt sicher, dass alle Standorte einheitlich kommunizieren.

Zusätzlich testet Google "Recurring Scheduling": wiederkehrende Beiträge, die sich automatisch in festgelegten Intervallen wiederholen (Search Engine Roundtable 2026). Für saisonale Aktionen, wöchentliche Specials oder monatliche Hinweise könnte das ein echter Zeitsparhelfer werden.

Parallel dazu hat Google die Link-Policy aktualisiert: Unternehmensprofile müssen jetzt auf standortspezifische Seiten verlinken, nicht mehr auf die Hauptdomain einer Kette (Mappers GEO 2026). Wer eine Filiale in Wardenburg betreibt, sollte auf example.de/standort-wardenburg verlinken, nicht auf example.de. Das ist eine direkte Konsequenz aus Googles Fokus auf lokale Relevanz.

Warum ist regelmäßiges Posten überhaupt wichtig?

Regelmäßige GBP-Beiträge sind ein Ranking-Signal für lokale Suche (J&M Solutions 2026). Google interpretiert aktive Profile als relevant und vertrauenswürdig. Ein Profil, das seit Monaten nicht aktualisiert wurde, signalisiert: Dieses Unternehmen kümmert sich nicht um seine Online-Präsenz.

Die Zahlen sprechen für sich: 84 % der Verbraucher suchen täglich nach lokalen Unternehmen, rund 75 % nutzen dafür Google Search oder Google Maps (Rio SEO 2025, Tillhub 2026). 46 % aller Google-Suchanfragen haben lokale Absicht (Aff Maven 2026, SK Online Marketing 2025). 28 % der lokalen Suchanfragen führen zu einem Kauf (Aff Maven 2026).

Das ist der Trichter: Von 100 Menschen, die nach einem lokalen Betrieb suchen, kaufen 28. Aber nur, wenn sie den Betrieb finden. Und wenn der Betrieb vertrauenswürdig wirkt. Ein verwaistes GBP-Profil ohne aktuelle Beiträge, ohne Fotos, ohne Reaktion auf Bewertungen fällt durch das Raster.

Aus meiner Erfahrung als Webentwickler aus Sandkrug sehe ich bei Website-Checks in der Region häufig dasselbe Muster: Das Google Business Profile wurde einmal angelegt (oft ohne Verifizierung), dann nie wieder angefasst. Öffnungszeiten stimmen nicht, Fotos sind von 2018, Beiträge wurden nie erstellt. Die Konkurrenz postet regelmäßig, hat aktuelle Bilder und reagiert auf Bewertungen. Ratet mal, wer im Local Pack erscheint.

Was die meisten KMU falsch machen: Warum niemand postet

Die häufigste Hürde für regelmäßige GBP-Beiträge ist nicht fehlendes Know-how. Es ist Zeit. Die meisten lokalen Betriebe posten nie oder unregelmäßig, weil es einfach untergeht (ALM Corp 2026). Montagmorgen will der Bäcker Brötchen backen, nicht Content planen. Donnerstagabend will die Friseurin Feierabend machen, nicht einen Google-Post schreiben.

Das native Scheduling beseitigt genau diese Hürde. Einmal im Monat (oder Quartal) setzt du dich 1-2 Stunden hin, planst Beiträge für die nächsten Wochen vor und vergisst es dann. Die Beiträge erscheinen automatisch. Kein täglicher Aufwand, kein "Hab ich vergessen".

Social Champ (2026) weist darauf hin: Der perfekte Zeitpunkt für Content-Planung ist jetzt im Frühjahr. Q2-Projekte und Frühjahrsaktion können vorausgeplant werden. 1-2 Posts pro Woche reichen. Das ist machbar, wenn du es im Block planst.

Was viele nicht wissen: Google bevorzugt Regelmäßigkeit über Masse. Ein Profil, das jede Woche 1-2 Beiträge veröffentlicht, wird als aktiver eingestuft als ein Profil, das einmal im Monat 10 Beiträge auf einmal raushaut. Das native Scheduling macht Regelmäßigkeit einfach.

Die neue Link-Policy: Warum jetzt Standortseiten Pflicht sind

Die aktualisierte Link-Policy hat direkte Auswirkungen für Mehr-Standort-Betriebe. Bisher konnten Filialisten im GBP auf ihre Hauptdomain verlinken (z.B. www.baeckerei-mueller.de). Ab jetzt erzwingt Google standortspezifische Seiten (Mappers GEO 2026).

Das bedeutet: Jede Filiale braucht eine eigene Landingpage. www.baeckerei-mueller.de/filialen/wardenburg, www.baeckerei-mueller.de/filialen/oldenburg-innenstadt usw. Diese Seiten müssen echten lokalen Content haben: Adresse, Öffnungszeiten, Anfahrt, lokale Besonderheiten.

Für Einzelstandorte ändert sich nichts. Für Ketten ist das ein echtes Projekt. Die gute Nachricht: Google macht das nicht aus Bösartigkeit. Standortspezifische Seiten sind besser für Nutzer. Sie finden schneller, was sie suchen. Und bessere Nutzererfahrung führt zu besseren Rankings.

Was jetzt zu tun ist: Die vier Bereiche für GBP-Optimierung

Das native Scheduling ist verfügbar. Die Link-Policy ist aktiv. Was musst du konkret tun?

1. Redaktionsplan erstellen

Setze dich einmal hin und plane 4-8 Wochen Content vor. Das klingt nach viel, ist aber überschaubar. Du brauchst 1-2 Posts pro Woche. Das sind 8-16 Beiträge. Themen: Saisonale Angebote, neue Produkte, Einblicke hinter die Kulissen, lokale Events, FAQ zu deinen Leistungen. Mische Content-Typen: Angebote, Updates, Fragen, Fotos. Google belohnt Vielfalt.

Der Schlüssel ist Struktur. Viele Betriebe scheitern, weil sie jeden Post von Grund auf neu erfinden. Besser: Vorlagen. Montags immer ein Wochen-Special, donnerstags immer ein Behind-the-Scenes-Post. Dann brauchst du nur noch die konkreten Details einzufüllen.

2. Scheduling aktivieren und testen

Logge dich in dein Google Business Profile ein und erstelle einen Testpost mit Zeitsteuerung. Prüfe, ob das Feature in deinem Account freigeschaltet ist. Falls nicht: Es rollt gerade aus, kann also noch 1-2 Wochen dauern.

Plane die ersten 2-3 Posts vor und beobachte: Werden sie pünktlich veröffentlicht? Erscheinen sie in der Google-Suche und auf Maps? Gibt es Interaktionen (Klicks, Anrufe)? Das native Scheduling ist neu, Kinderkrankheiten sind möglich.

3. Standortseiten prüfen (Mehr-Standort-Betriebe)

Wenn du mehrere Filialen hast: Prüfe, ob deine Website standortspezifische Seiten hat. Falls nicht, musst du diese erstellen. Jede Seite braucht: Adresse, Öffnungszeiten, Anfahrt (Google Maps eingebunden), Fotos des Standorts, lokale Besonderheiten (Team, Historie, Spezialisierungen).

Das ist kein Quick Win. Standortseiten richtig zu machen, dauert. Aber die Link-Policy ist verbindlich. Google wird Profile mit falschen Links abstrafen. Besser jetzt investieren als später Traffic verlieren.

4. GBP-Performance messen

Google Business Profile hat eingebaute Statistiken. Nutze sie. Prüfe: Wie viele Aufrufe hat mein Profil? Wie viele Klicks auf die Website? Wie viele Anrufe? Wie viele Wegbeschreibungs-Anfragen? Diese Zahlen zeigen dir, ob deine Posts funktionieren.

Ein häufiger Fehler: Posts erstellen, aber nie prüfen, ob sie ankommen. Wenn deine Posts keine Klicks generieren, liegt es entweder am Timing (falsche Uhrzeit), am Content (irrelevant) oder am CTA (unklar). Teste verschiedene Ansätze.

Quick Win: Erstelle heute noch 2-3 Posts und plane sie für die nächsten 7 Tage vor. Du brauchst kein perfektes Content-System. Fang einfach an. Jeder Post ist besser als kein Post.

GBP-Optimierung für Betriebe in der Region

Du willst regelmäßig auf deinem Google Business Profile posten, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Ich biete einen kostenlosen 20-Minuten GBP-Check an:

  1. Profil-Analyse: Ist dein GBP vollständig und optimiert?
  2. Content-Plan: Welche Beitragstypen passen zu deinem Betrieb?
  3. Scheduling-Setup: Wie setzt du natives Scheduling effektiv ein?
  4. Performance-Tracking: Welche Metriken sind für dich relevant?

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Teil 2: Google Search Console — Branded vs. Non-Branded endlich getrennt

Was ist der Branded Queries Filter?

Am 11. März 2026 wurde der Branded Queries Filter in der Google Search Console für alle berechtigten Websites freigeschaltet (Google 2026, Search Engine Land 2026). Der Filter trennt im Performance-Report automatisch Marken-Suchanfragen (Brand-Name, Varianten, Tippfehler, markenbezogene Produktnamen) von generischen Suchanfragen.

Das bedeutet konkret: Du siehst jetzt separate Daten für Impressions, Klicks, CTR und Position für Brand-Queries und Non-Brand-Queries (The Keyword 2026, Search Engine Land 2026). Endlich eine saubere Trennung.

Die technische Umsetzung ist cleverer als erwartet: Google nutzt eine KI-gestützte Klassifizierung statt simpler Keyword-Matches (Search Engine Land 2026, Google 2026). Das System erkennt nicht nur "Bäckerei Müller", sondern auch "Bäckre i Müler" (Tippfehler), "Müllers Brötchen" (Variante) und "Müller Vollkornbrot" (markenbezogenes Produkt). Es ist kontextbasiert, nicht regelbasiert.

Voraussetzung: Domain-Property (kein URL-Pfad oder Subdomain-Property) und ausreichend Suchvolumen (Google 2026). Kleine Websites mit wenig Traffic können den Filter möglicherweise nicht nutzen. Ein neuer Insights-Report zeigt die Aufteilung grafisch (The Keyword 2026, Adsroid 2026).

Warum ist diese Trennung so wichtig?

Die Frage "Was bringt SEO?" wird seit Jahren falsch beantwortet. Die meisten Betriebe schauen in Google Analytics oder die Search Console und sehen: 1.000 Besucher im Monat. Gut oder schlecht? Keine Ahnung. Denn diese 1.000 Besucher sind ein Mix aus:

Brand-Traffic: Menschen, die "Bäckerei Müller Oldenburg" suchen. Die kennen dich bereits. Sie wollen deine Öffnungszeiten, deine Telefonnummer, deine Website. Das ist kein SEO-Erfolg, das ist Bekanntheit.

Non-Brand-Traffic: Menschen, die "Bio-Bäckerei Oldenburg" oder "Brot ohne Zusatzstoffe kaufen" suchen. Die kennen dich NICHT. Sie suchen eine Lösung, und Google schlägt dich vor. DAS ist SEO-Erfolg.

Bisher musstest du raten oder kostenpflichtige Tools (Semrush, Ahrefs, SE Ranking) nutzen, um diese Trennung zu sehen (Search Engine Land 2026). Jetzt ist es kostenlos in der Search Console. Das ist die wichtigste Kennzahl für den SEO-ROI.

Für Agenturen wird das Reporting gegenüber Kunden deutlich einfacher und überzeugender (Brafton 2026). Statt "Wir haben Ihren Traffic verdoppelt" (wobei 90% Brand-Traffic sein kann) jetzt: "Wir haben Ihren Non-Brand-Traffic um 150% gesteigert. Das sind Menschen, die Sie vorher nicht kannten."

Wie unterscheiden sich Brand und Non-Brand in der Performance?

Die Daten sind eindeutig. Branded Queries haben drastisch höhere Click-Through-Rates als Non-Branded Queries. Position 1 bei Brand-Suchen: 35,68 % CTR. Position 1 bei Non-Brand-Suchen: 28,16 % CTR (Advanced Web Ranking, Mai 2025, Sitebulb 2025).

Das sind 7,5 Prozentpunkte Unterschied. Klingt wenig, ist aber massiv. Wenn deine Website 10.000 Impressionen hat und du Position 1 hältst, bedeutet das bei Brand-Suchen 3.568 Klicks, bei Non-Brand nur 2.816 Klicks. 752 Klicks Unterschied.

Brand-Suchen haben teilweise über 60 % CTR (SEO Revolution 2026). Das macht Sinn: Wer nach deinem Markennamen sucht, will zu dir. Wer nach einem generischen Begriff sucht, vergleicht Optionen. Brand-Queries führen typischerweise zu höheren Rankings und besseren CTRs (SEO Manager Info 2025).

Aus meiner Erfahrung mit lokalen Websites sehe ich das regelmäßig: Ein Handwerksbetrieb freut sich über 500 Besucher im Monat. Ich schaue in die Daten: 450 davon sind Brand-Suchen (Name des Betriebs). Nur 50 sind Non-Brand (generische Handwerks-Anfragen). Das bedeutet: Der Betrieb lebt von Bestandskunden und Empfehlungen. Neue Kunden über Google kommen kaum. SEO funktioniert nicht.

Mit dem Branded Queries Filter sehen Betriebe das selbst. Keine Diskussion mehr über "SEO-Erfolg", wenn 95 % des Traffics Brand ist.

Wie funktioniert die KI-Klassifizierung konkret?

Google nutzt keine einfachen Keyword-Listen. Das System ist kontextbasiert (Search Engine Land 2026, Google 2026). Es analysiert Suchanfragen im Zusammenhang mit deiner Domain und erkennt:

Direkte Marken-Suchen: "Bäckerei Müller", "Mueller Bakery"

Tippfehler: "Bäckre Müler", "Bakerei Muller"

Varianten: "Müllers Bäckerei", "Müller Brot"

Markenbezogene Produkte: "Müller Vollkornbrot", "Müller Sonntagsbrötchen"

Standort + Marke: "Bäckerei Müller Oldenburg", "Müller Wardenburg"

Was NICHT als Brand gilt:

Generische Begriffe: "Bäckerei Oldenburg", "Bio-Brot kaufen"

Konkurrenz-Marken: "Bäckerei Schmidt" (außer du rankst dafür)

Kategorie-Suchen: "Beste Bäckerei", "Handwerksbäckerei"

Die KI lernt kontinuierlich. Wenn viele Menschen "Müller-Brötchen" suchen und auf deine Website klicken, wird das irgendwann als Brand-Query klassifiziert. Das ist dynamisch, nicht starr.

Was du mit dem Filter konkret tun kannst

Der Branded Queries Filter ist kein Reporting-Feature. Es ist ein Strategiewerkzeug. Du kannst jetzt vier kritische Fragen beantworten:

1. Wie abhängig bin ich von meiner Marke?

Wenn 90 % deines Traffics Brand ist, hast du ein Problem. Du lebst von Bestandskunden. Neue Kunden über Google kommen nicht. SEO-Maßnahmen laufen ins Leere. Deine Priorität: Non-Brand-Traffic aufbauen.

2. Welche SEO-Maßnahmen funktionieren wirklich?

Du hast letztes Jahr in SEO investiert. Der Traffic ist gestiegen. Aber: War das Brand oder Non-Brand? Wenn hauptsächlich Brand gestiegen ist, hat die SEO-Agentur vielleicht nur deine Bekanntheit durch andere Kanäle (Werbung, Events, Empfehlungen) gemessen. Wenn Non-Brand gestiegen ist, funktioniert SEO.

3. Wo liegen meine Wachstumschancen?

Brand-Traffic ist begrenzt. Nur so viele Menschen kennen dich. Non-Brand-Traffic ist unbegrenzt. Jeder, der nach deiner Kategorie sucht, ist potenzielle Neukunde. Der Filter zeigt dir, wo du stehst und wo das Potenzial liegt.

4. Wie performen meine Landing Pages?

Du hast 10 Landingpages. Welche ziehen Non-Brand-Traffic? Welche nur Brand? Die starken Non-Brand-Pages sind deine SEO-Erfolge. Dort investierst du weiter. Die schwachen Pages optimierst du oder entfernst du.

Was viele nicht wissen: Der Filter funktioniert nicht nur für Websites, sondern für alle Suchtypen: Web, Bild, Video, News (Google 2026). Wenn du YouTube-Videos hast oder Bildersuche wichtig ist, siehst du auch dort Brand vs. Non-Brand.

Wo du den Filter findest und wie du ihn nutzt

Der Filter ist im Performance-Report der Google Search Console unter "Search results" zu finden (Alev Digital 2026). Du musst zwischen "Branded" und "Non-branded" umschalten können. Zusätzlich gibt es einen neuen Insights-Report mit grafischer Aufteilung (The Keyword 2026, Adsroid 2026).

Voraussetzungen prüfen:

Du brauchst eine Domain-Property (nicht URL-Prefix oder Subdomain-Property). Falls du noch eine alte Property-Einstellung hast, musst du möglicherweise eine neue Domain-Property anlegen. Außerdem muss deine Website ausreichend Suchvolumen haben. Google gibt keinen konkreten Schwellenwert an, aber Websites mit weniger als 100 Impressionen pro Tag haben den Filter möglicherweise nicht.

Erste Schritte:

Logge dich in die Google Search Console ein. Gehe zum Performance-Report. Prüfe, ob der Branded/Non-Branded-Filter verfügbar ist. Falls ja: Schalte zwischen beiden um und vergleiche die Zahlen. Falls nein: Das Feature rollt gerade aus. Kann noch 1-2 Wochen dauern.

Typische Erkenntnisse:

Die meisten lokalen Betriebe sehen 70-90 % Brand-Traffic. Das ist normal, aber nicht ideal. Ziel sollte sein: 50/50 oder besser 40/60 (Brand/Non-Brand). Das zeigt, dass du aktiv neue Kunden über Google gewinnst.

Langfristige Nutzung:

Tracke die Entwicklung monatlich. Erstelle ein einfaches Dashboard: Brand-Klicks, Non-Brand-Klicks, Verhältnis. Wenn Non-Brand-Traffic wächst, funktioniert SEO. Wenn nur Brand wächst, brauchst du eine andere Strategie.

SEO-Analyse für Betriebe in der Region

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  1. Brand vs. Non-Brand Analyse: Wie ist dein aktuelles Verhältnis?
  2. Traffic-Qualität: Welche Seiten ziehen Non-Brand-Besucher?
  3. Wachstumspotenzial: Wo liegen deine größten SEO-Chancen?
  4. Strategie-Empfehlung: Wie baust du Non-Brand-Traffic auf?

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Realistische Erwartungen: Was diese Updates wirklich ändern

Beide Google-Updates sind praktisch, aber keine Wunder. Das GBP Post-Scheduling spart Zeit, garantiert aber keine Rankings. Der Branded Queries Filter zeigt Daten, verbessert aber nicht automatisch deinen Traffic.

Die Wahrheit ist: Die meisten Konkurrenten in der Region nutzen diese Features noch nicht. Wer jetzt anfängt, regelmäßig zu posten und seinen Traffic richtig zu messen, hat einen Vorsprung. Aber es ist Arbeit.

Regelmäßige GBP-Beiträge bringen Ergebnisse, aber nicht über Nacht. Es dauert 4-8 Wochen, bis Google ein Profil als "aktiv" einstuft. Die ersten Posts generieren vielleicht 10-20 Klicks. Nach 3 Monaten können es 100-200 sein. Das ist realistisch, keine Übertreibung.

Der Branded Queries Filter zeigt dir die Realität. Viele Betriebe werden unangenehm überrascht sein: 90 % Brand-Traffic bedeutet, SEO funktioniert (noch) nicht. Das ist keine Kritik, das ist Ist-Zustand. Aber nur wer den Ist-Zustand kennt, kann ihn ändern.

Die gute Nachricht: Die Konkurrenz schläft. Laut einer Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft nutzen nur 42 % der deutschen KMU Google Analytics aktiv (BVDW 2025, Startklar Oldenburg 2025). Die meisten verlassen sich auf die Search Console oder haben gar keine Analyse. Wer jetzt systematisch GBP-Posts plant und Brand vs. Non-Brand trackt, hat in 6 Monaten einen messbaren Vorteil.

Fazit: Zwei Tools, ein Ziel – mehr Sichtbarkeit durch System

Google Business Profile Post-Scheduling und der Branded Queries Filter lösen unterschiedliche Probleme, haben aber dasselbe Ziel: Mehr Transparenz und Effizienz in der lokalen Suche.

Das Scheduling macht regelmäßige GBP-Beiträge praktisch umsetzbar. Kein täglicher Aufwand, kein Vergessen, kein Stress. Einmal im Monat Content planen, den Rest macht Google.

Der Branded Queries Filter macht SEO-Erfolg messbar. Kein Rätselraten mehr, ob Traffic durch Marke oder durch Suchmaschinenoptimierung kommt. Klare Zahlen, klare Entscheidungen.

Du hast jetzt einen Überblick über beide Features. Die entscheidende Frage ist: Nutzt du sie?

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  1. GBP-Status: Ist dein Profil optimiert und aktiv?
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Autor: Dennis Schwenker-Sanders, Webentwickler aus Sandkrug bei Oldenburg. Spezialisiert auf lokales SEO, Google Business Profile Optimierung und datenbasierte Website-Strategien für regionale Betriebe. Seit 2015 im Bereich technisches SEO und lokale Sichtbarkeit aktiv.

Quellen

  1. Google Search Central Blog (2025/2026): Branded Queries Filter Announcement
  2. Search Engine Land (2026): Google Search Console Branded Queries Filter Expands
  3. Sterling Sky, Concators (2026): Google Business Profile Post-Scheduling
  4. Search Engine Roundtable (2026): GBP Recurring Scheduling
  5. Mappers GEO (2026): GBP Link Policy Update
  6. Rio SEO (2025): Local Search Consumer Behavior Study
  7. Tillhub (2026): Google Business Profile 2026 Guide
  8. Aff Maven, Digiexe (2026): Google Search Statistics
  9. SK Online Marketing (2025): Local SEO Guide Deutschland
  10. Advanced Web Ranking (2025): Google CTR Stats
  11. Sitebulb (2025): Why Branded Queries Matter
  12. SEO Manager Info, SEO Revolution (2025/2026): Brand vs. Non-Brand CTR
  13. The Keyword, Adsroid (2026): GSC Insights Report
  14. J&M Solutions, ALM Corp (2026): GBP Ranking Signals
  15. Social Champ (2026): GBP Content Planning
  16. Brafton (2026): Agency Reporting with Branded Queries
  17. BVDW (2025): KMU Digital Report
  18. Startklar Oldenburg (2025): Google September Update & KI-Suche
  19. Alev Digital (2026): Search Console Branded Queries Guide


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